Immer wieder wird gefordert, den Müttern nicht direkt Geld zu geben,
sondern die Frauen dadurch zu "fördern", indem man ihnen die Kinder (fast zum Nulltarif) abnimmt,
indem die Krabbelstuben und Kindergärten - gegen teures Geld - weiter ausgebaut werden.
Was ich bei der ganzen Debatte nicht verstehe: 
Warum überlassen wir die Entscheidung darüber nicht den Frauen?

Sind Frauen nicht mündige Bürgerinnen?

Sind Frauen nicht fähig, mit Geld richtig umzugehen?

Halten Politiker Frauen für unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen?
Daher:Geben wir doch den Frauen Pflegegeld für die Betreuungsarbeit an ihren Kindern:
Stufe 7 für die Babys und dann absteigend je nach Alter.
Und mit diesem Geld treten die Frauen am Betreuungsmarkt als selbstbewußte Käufer auf,
wenn sie für ihre Kinder Fremdbetreuung brauchen:
- bei der Oma,
- bei der Freundin,
- bei der Tagesmutter
- in der Krabbelstube.
Aber es gibt offensichtlich bis hin zu Staatssekretärin Marek noch immer genügend Frauen und Männer, die den Müttern nicht zutrauen, mit Geld richtig umgehen zu können.
Sonst wäre die Ablehnung von Direktunterstützung für Mütter nicht zu verstehen.
Vielleicht treten Frau Marek und andere Politikerinnen auch deswegen so verächtlich gegen Hausmütter auf,
weil es ihnen nicht gelungen ist, einen ganze Familie aufzubauen?
Aber persönliches Schicksal sollte nicht das politische Handeln bestimmen!